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On the way to heaven
Belgrad 87 km - so steht es auf dem Wegweiser der serbischen Autobahn. Inzwischen ist es bereits Nachmittag. Zum Glück hat der starke Regen etwas nachgelassen und es fährt sich wieder besser. Noch heute Abend wollen wir in unserem Partnerort Mosnita Noua in Rumänien ankommen. Fast eine Woche sind wir schon unterwegs. Kaum zu glauben, was wir schon alles erlebt haben. Die Reise begann mit einem überwältigenden Konzert in der katholischen Kirche von Bystre in der tschechischen Republik. In den folgenden Tagen konnten wir ganz verschiedene Naturschönheiten Südosteuropas genießen. Einen Tag verweilten wir an den Ufern des Balaton. Verzaubert wurden wir von dem Naturschauspiel der Plitwitzer Seen in Kroatien. Hunderte Wasserfälle, kristallklares Wasser, herrliche Seen, frisches Grün...hier hat sich der geniale Schöpfer etwas Besonderes einfallen lassen. Und schließlich schlugen wir unsere Zelte für einen Tag an der Adriaküste auf. Dabei konnten wir die warme Sonne des Mittelmeeres genießen, erlebten aber auch die Kraft der Natur bei Sturm und Regen. Noch heute Morgen verabschiedete sich das Meer mit einem Regenbogen über seinen Inseln. Nun liegt noch eine Woche in Rumänien vor uns.
Vier Konzerte sind dabei geplant, viele Menschen werden wir kennenlernen, bei Gastfamilien wohnen, uns auf eine fremde Sprache und Kultur einstellen, Freunde wiedertreffen bis wir dann am Ende der Woche wieder Richtung Heimat aufbrechen. Aber wo sind wir eigentlich zu Hause? Sind wir nicht alle unterwegs, nicht nur während dieser Reise, sondern unser ganzes Leben lang? Aus der Perspektive Gottes ist unser Leben nicht mehr als ein bald vorübergehendes "Camp" auf dem Weg in die Ewigkeit. Das war für uns das Thema während der Reise und bei den Konzerten. Gemeinsam mit den Besuchern der Konzerte versuchten wir diese Perspektive in den Blick zu nehmen: Wir sind unterwegs zum Himmel. Jesus hat uns diesen Weg gebahnt. Es lohnt sich diesen Weg zu gehen, sich auf diesem Weg zu ermutigen, in schweren Zeiten beizustehen und auf dieses Ziel hin zu leben. Das ist der einzige Weg, der zum Leben führt und dies gilt für jeden Menschen, egal welcher Sprache oder Kultur er angehört. Viele der alten und auch neuen Gospelsongs verkündigen diese Botschaft. Manche strahlende Augen, manche Träne und auch manches Gespräch verrieten uns, dass die Botschaft angekommen war. Wenn die Reisen dieses sonnigen und verregneten Sommers, die Camps im Adlergebirge, die Chortour, die Reise nach Bosnien dazu beigetragen haben, dass Menschen diesen Weg entdeckt haben und darin bestärkt wurden, dann hat sich jeder Kilometer gelohnt.
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